Strip-Till und Kraftstoffersparnis – wie viel Sie wirklich gewinnen
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Strip-Till-Technologie und pfluglose Bearbeitung28. JANUAR 2026Maciej Czajkowski

Strip-Till und Kraftstoffersparnis – wie viel Sie wirklich gewinnen

Die Kostenkluft: Pflug gegen Streifen

Die Kraftstoffkosten stellen einen der größten Posten im Budget eines Betriebs dar. Das traditionelle Pflugsystem erfordert 4 bis 6 separate Überfahrten mit dem Traktor über dasselbe Feld.

Die mit dem Gerät Czajkowski ST durchgeführte Streifentechnologie ermöglicht es, Bodenbearbeitung, Düngung und Aussaat in einer einzigen Überfahrt abzuschließen. Das ist eine radikale Verringerung der Motorstunden pro Hektar.

Die Einsparungen resultieren daraus, dass wir nur etwa 30 % der Feldfläche lockern. Weniger Bodenwiderstand bedeutet eine geringere Motorbelastung und einen Bruchteil des bisherigen Verbrauchs.

Kraftstoffverbrauch im traditionellen System

Das Pflugsystem beginnt mit dem Stoppelsturz (5–7 l/ha). Anschließend führen wir das Pflügen durch, die schwerste Maßnahme, die je nach Bodenschwere 15 bis 25 l/ha verschlingt.

Die weiteren Schritte sind das Ausbringen von Dünger (2 l/ha), die Saatbettbereitung mit der Kreiselegge (6 l/ha) sowie die Aussaat (5 l/ha). Dies erfordert viele Maschinen und günstiges Wetter in jeder Phase.

Zusammengerechnet verbraucht der Betrieb 33 bis über 45 Liter Dieselkraftstoff pro Hektar, um die Pflanze zum Aufgang zu bringen.

Kraftstoffverbrauch im Strip-Till-System

Geräte für die Streifenbearbeitung erledigen die gesamte Arbeit in einer Überfahrt. Der durchschnittliche Verbrauch mit dem Gerät Czajkowski ST mit Sävorsatz liegt zwischen 14 und 18 l/ha.

Das Ergebnis berücksichtigt die tiefe Lockerung, die Ausbringung von NPK-Dünger sowie die präzise Aussaat. Der Unterschied beträgt 20 bis 30 Liter pro Hektar zugunsten der Streifenbearbeitung.

Bei einer Fläche von 100 ha ergibt das in einer Saison 2000 bis 3000 Liter eingesparten Dieselkraftstoff, der im Tank verbleibt.

Maschinenabschreibung und Bedienerzeit

Die Kraftstoffersparnis ist erst der erste Bestandteil der finanziellen Entlastung. Die Verringerung der Anzahl der Überfahrten verlängert die Lebensdauer der Traktoren und senkt die Servicekosten.

Anstatt Pflug, Scheibenegge und Sämaschine zu unterhalten, konzentrieren wir die Betriebskosten auf eine spezialisierte Maschine.

Eine geringere Anzahl von Motorstunden erlaubt es, die Aussaat im optimalen Fenster durch einen einzigen Bediener durchzuführen, was Personalprobleme beseitigt.

Anpassung der Traktorleistung an das Gerät

Damit der Verbrauch optimiert ist, muss der Traktor über eine Zugreserve verfügen. Ein zu schwacher Motor bei maximaler Drehzahl erzeugt einen hohen Verbrauch.

Für Maschinen der Serie STK bewähren sich Traktoren mit 150–200 PS, die eine Geschwindigkeit von 10–12 km/h ohne Überlastung der Einheit gewährleisten.

Leistungsstarke 6-Meter-Geräte der ST-Serie erfordern Traktoren über 350 PS sowie eine richtige Ballastierung und einen richtigen Reifendruck.

Einfluss der Feldbedingungen auf den Verbrauch

Die Bodenschwere ist der Hauptfaktor der Arbeitswiderstände. Auf leichten Böden kann der Verbrauch in der Streifentechnologie unter 12 l/ha fallen.

Auch die Feuchtigkeit ist von Bedeutung – optimal feuchter Boden „schneidet sich" leichter als ausgetrockneter Lehm.

Dank der Schneidscheiben in den Czajkowski-Maschinen haben wir den Widerstand beim Eindringen des Zinkens in den Boden verringert, was die Antriebsbelastung senkt.


FAQ – Häufige Fragen

Wie hoch ist der reale Verbrauch im Strip-Till beim Rapsanbau?

Auf mittleren Böden der Klasse III–IV liegt der reale Verbrauch mit der Maschine Czajkowski ST bei 15–18 l/ha und umfasst Lockerung, Düngerausbringung sowie Aussaat.

Reicht für eine 3-Meter-Maschine ein Traktor mit 120 PS?

Nein. Die Mindestleistung für den reibungslosen Betrieb einer 3-Meter-Maschine (Serie STK) beträgt 150 PS, um eine Überlastung des Motors und einen leistungsmindernden Schlupf zu vermeiden.